Visum Indien

Visum für Indien beantragen

  • 100% papierloser, elektronischer Prozess
  • Zahlung via Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal
  • Verfolgen Sie den Status der Bearbeitung online in Echtzeit

Vorabinformationen

Wie für viele Länder gilt auch für die Republik Indien die Einreisebestimmung, dass jeder Reisende eine Genehmigung (Visum) für die Dauer des Aufenthalts benötigt. Die indische Botschaft rät jedem potentiellen Besucher, zuerst das Indien Visum zu beantragen und anschließend die Reise bzw. den Flug zu buchen. Vor Abreise nach Indien sollten die aktuellen Einreisebestimmungen auf der Webseite der indischen Botschaft geprüft werden. Nicht alle Regionen des Landes können mit einem Visum bereist werden. Für protected areas und restricted areas sind Sonder-genehmigungen einzuholen. Diese können bei der Botschaft und der indischen Regierung beantragt werden. Die betroffenen Regionen können sich kurzfristig ändern und werden auf der Webseite der Botschaft bzw. Regierung aufgelistet.
Alle ausländischen Staatsbürger mit einer Aufenthaltsdauer von mehr als sechs Monaten müssen sich beim „Foreigners Regional Registration Officer“ (kurz FRRO) binnen 14 Tagen registrieren. Dies kann in Sonderfällen auch unabhängig von der Aufenthaltsgenehmigung erforderlich sein. Die Registrierung kann auch online (zur Registrierung) durchgeführt werden. Beim FFRO kann zudem die Verlängerung des Aufenthalts beantragt werden.

Die indischen Konsulate und die Botschaft der Republik Indien haben für die Visumbeauftragung verschiedene Agenturen (auch Visumprovider genannt) bevollmächtigt, sämtliche Anträge für ein Indien Visum entgegen zu nehmen und zu bearbeiten. Alle erforderlichen Unterlagen, wie bspw. das ausgefüllte Visum Formular müssen bei Antragsstellung abgegeben werden (einzige Ausnahme ist hier das Diplomaten Visum).
Die einzelnen Ansprechpartner sind im weiteren Seitenverlauf aufgelistet. Beachten Sie, dass generell keine Garantien auf Erteilung eines Visums für Indien gegeben werden.

Das passende Indien Visum finden

Insgesamt gibt es zwölf verschiedene Indien Visa. Ehrlichkeit macht sich hier bezahlt, da die indischen Behörden Reisende schnell des Landes verweisen, wenn Aktivität und beantragtes Visum nicht übereinstimmen. Der Trend geht dahin, weitere Indien Visa zu definieren, um die Absicht des Einzelnen genauer bestimmen zu können.

Touristenvisum Indien (Tourist Visa)

Für den Touristen sind vor allem das reguläre Indien Visum (Tourist Visum) und das Ende 2014 eingeführte elektronische Touristenvisum (kurz e-TV) interessant. Die Tourist Visa unterscheiden sich in ihrer Gültigkeit, sowie der Anzahl der möglichen Einreisen und Genehmigungen.
Von den Konsulaten werden die Visum-Gebühren stets in netto ausgepreist. Daher kann es für in Deutschland lebende Staatsangehörige anderer Länder zu abweichenden Preisen kommen. Zu jedem Antrag wird eine pauschale Gebühr für die Prüfung und Weiterleitung der Unterlagen in Höhe von 6€ berechnet.

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Reguläres Touristenvisum (Tourist Visa)

elektronisches Touristenvisum (e-TV)

Gültigkeit

sechs Monate,
in Ausnahmefällen bis zu 12 Monaten

maximal 30 Tage

mehrfache Einreise möglich

Ja

Nein

Kosten (Stand 2016)

58,00 € -65,50 €

​120,05 CHF

84,95 €

Beantragungsdauer

Persönliche Auftragsstellung: - drei Arbeitstage

Postalischer Visumantrag: bis zu drei Wochen

Ausstellung innerhalb von 72 Stunden

Besonderheiten

Bei zwölfmonatigem Visum muss das Land nach
90 Tagen für einen Tag verlassen werden.

Beim postalischen Antrag ist ein Überweisungsbeleg
und adressierter Rückumschlag beizulegen.

Gültiger Reisepass benötigt
(zwei freie Seiten benötigt)

Wird pro Jahr maximal zweimal gewährt.

Ist bei Einreise in Papierform mitzuführen.

Begrenzte Zielflughäfen.

Bezahlbar mit gängigen Online Bezahlmethoden
(Überweisung, Kreditkarte, PayPal, etc.)

Gültiger Reisepass benötigt
(zwei freie Seiten benötigt)


Frühestmögliche Beantragung

Zwei Monate vor Abreise

mehrere Monate vor Abreise möglich

Link zur Beantragung

ZUM ANTRAG

ZUM ANTRAG

Wird das Touristenvisum für 12 Monate ausgestellt, werden Kosten in Höhe von 95,50 € fällig.

Abbildung: Touristenvisum für Indien

Abbildung: Touristenvisum für Indien

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Weitere Visa Arten

Geschäftsvisum Indien (Business Visa)

Wenn Sie aus geschäftlichen Gründen in die Republik Indien reisen müssen, bspw. um neue Kunden akquirieren, auf einer Messe die eigenen Produkte auszustellen oder einen Vertrag zum Abschluss zu bringen, ist das Geschäftsvisum (Business Visum) die richtige Wahl. Sollte der Einreisegrund ein anderer sein, als Besprechungen/Verhandlungen, muss ein Arbeitsvisum beantragt werden.
Wichtig: Wollen Sie an einer Konferenz teilnehmen, müssen Sie ein Konferenzvisum beantragen!

Tipp: Lassen Sie sich im Einladungsschreiben des indischen Unternehmens unbedingt eine Mindestdauer von 12 Monaten vermerken. Auch für den Fall, dass Ihr Aufenthalt voraussichtlich nicht so lange dauern wird. So vermeiden Sie es, für etwaige Nachverhandlungen eine Verlängerung des Visums bzw. ein neues Visum beantragen zu müssen.

Wenn Ihre Geschäftsreise länger als 180 Tage andauern sollte, ist es verpflichtend, sich innerhalb der ersten 14 Tage beim District Foreigners Registration Office zu registrieren. Vor der Abreise ist eine Tax Clearance (Unbedenklichkeitsbescheinigung) einzuholen und mitzuführen. Eine Verlängerung des Geschäftsvisums kann beim Foreigners Regional Registration Office (FRRO) beantragt werden.


  • Kosten: 147 € (zzgl. Provision des Visumsproviders)
  • maximale Gültigkeit: 1 Jahr
  • mehrmalige Einreise möglich

Das Business Visum ist für Reisende gedacht, die geschäftlich für einen bestimmten Zeitraum in die Republik Indien einreisen.

Arbeitsvisum Indien (Employment Visa)

Das Arbeitsvisum für die Republik Indien (englisch Employment Visa genannt) wird benötigt, wenn der Antragssteller eine dauerhafte Beschäftigung in einem indischen Unternehmen bzw. Tochtergesellschaften antritt bzw. in Aussicht gestellt wird. Die maximale Gültigkeit für ein in Deutschland ausgestelltes Indien Visum beträgt 12 Monate und kann in Deutschland nicht verlängert werden. Dies ist ausschließlich vor Ort beim Auswärtigen Amt bzw. direkt bei der indischen Botschaft möglich.
Eine mehrmalige Einreise ist mit diesem Visum möglich. Beim Einreisen gelten diverse Einreisebestimmungen.

Neu ist, dass Angestellte einer deutschen Firma, die für einen gewissen Zeitraum an indische Unternehmen verliehen werden, ein Arbeitsvisum benötigen. Ein Business Visum ist in diesem Falle nicht mehr ausreichend! Ausländische Staatsbürger, die weniger als zwei Jahre in Deutschland leben, können in Deutschland kein Visum beantragen. Die Beantragung muss dann im Heimatland des Antragstellers erfolgen.
Die Republik Indien ist bei der Genehmigung von Arbeitsvisa sehr streng. Oftmals wird der Visumantrag nur von hochqualifizierten Kräften angenommen, die der Republik Indien in der Form nicht zur Verfügung stehen. Die Bearbeitungszeit für den Antrag beträgt circa 4 Wochen (bei vollständigen Unterlagen).

Generell wird das Visum nur für die Dauer der Beschäftigung ausgestellt. Sollte der Aufenthalt von mehr als 180 Tage gestattet werden, ist eine polizeiliche Registrierung binnen 14 Tagen nach der Einreise erforderlich (ähnlich der anderen Visa, wie bspw. dem Touristenvisum).

Zusätzliche Voraussetzungen für das Visum

  • ​Einladungsschreiben des indischen Unternehmens mit näherer Beschreibung der Tätigkeit und Einsatzort
  • Begleitschreiben / Verpflichtungserklärung der deutschen Firma (im Idealfall im gleichen Wortlaut wie das Einladungsschreiben)
  • Registrierungsnachweis des indischen Unternehmens
  • Kopie des deutschen Arbeitsvertrages inkl. ggf. Facharbeiterzeugnis, Hochschulabschluss, etc.
  • Weiterbildungszeugnisse sind ebenfalls empfehlenswert
  • Mindestgehalt von 25.000,00 €
  • bei Antragsstellern unter 18 Jahren muss zusätzlich:
    • Kopie vom Reisepass bzw. Personalausweis der Erziehungsberechtigten vorliegen
    • eine Bürgschaftserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegen

Für Ehrenamtliche gelten zudem folgende Einreisebestimmungen:

  • ​Einladung der indischen Organisation muss inkl. voraussichtlicher Tätigkeiten und genauer Dauer der Beschäftigung vorliegen
  • Auszug aus dem Handelsregister des indischen Unternehmens
  • maximale Vergütung (Beihilfe) beträgt 10.00,00 Rupien
  • Verlängerung des Visums erfolgt durch die indischen Botschaft
  • Registrierung der Organisation, ausgestellt durch das MHA (Ministry of Home Affairs) unter Berücksichtigung des FCRA
     

Kosten des Visums

Für deutsche Staatsangehörige ergeben sich für eine Aufenthaltsdauer von 6 Monaten Kosten in Höhe von 110,50 € .
  • 95,00 € Konsulatsgebühren
  • 13,50 € Dienstleistungsgebühren
  • 2,00 € Zuschlag vom Konsulat
Für 12 Monate hingegen 160,50€:
  • 145,00 € Konsulatsgebühren
  • 13,50 € Dienstleistungsgebühren
  • 2,00 € Zuschlag vom Konsulat

Angehörige anderer Staaten zahlen:

EU Staatsbürger

Die Kosten für EU Staatsbürger entsprechen aktuell (Stand 19.07.2016) denen für deutsche Staatsangehörige.

Schweizer Staatsbürger

Kosten für 12 Monate: 260,05 CHF

  • 220,00 CHF Konsulatsgebühren
  • 40,05 CHF Bearbeitungsgebühren

Kosten für 60 Monate: 400,05 CHF

  • 360,00 CHF Gebühren für das Visum
  • 40,05 CHF Bearbeitungsgebühren
US Staatsbürger

Gesamtkosten für 6 Monate: 160,50 €

  • 120,00 € Konsulatsgebühren
  • 25,00 € Zusatzgebühren
  • 13,50 € Dienstleistungsgebühren​
  • 2,00 € Zuschlag vom Konsulat

Gesamtkosten für 12 Monate: 205,50 €

  • 165,00 € Konsulatsgebühren
  • 25,00 € Zusatzgebühren
  • ​13,50 € Dienstleistungsgebühren
  • 2,00 € Zuschlag vom Konsulat

Studentenvisum Indien (Study Visa)

Viele Studenten interessieren sich für ein Auslandssemester. Indien bildet hinter den USA und China den drittgrößten Bildungsmarkt der Welt. Aktuell studieren 14,6 Millionen Menschen in Indien, Tendenz steigend. Vor allem die Hauptstadt Neu Delhi ist ein beliebtes Ziel. Im Jahr 2020 werden zwischen 40 und 45 Millionen Studenten erwartet. Für Studenten gibt es ein spezielles Visum. Viele deutsche Universitäten und Hochschulen (bspw. in Berlin) haben Partnerschaften mit indischen Lehrinstitutionen. Ein Auslandssemster zu beantragen ist mit vielen verschiedenen Unterlagen verbunden. Partneruniversitäten bzw. -hochschulen haben die Beantragung, bspw. durch optimierte Unterlagen, aufeinander abgestimmt und unterstützen den Antragsteller.
Ein Studentenvisum wird an Personen ausgehändigt, die eine anerkannten Schule bzw. Hochschule in Indien besuchen. Auch für Menschen, die sich der vedischen Kultur oder dem indischen Tanz bzw. Yoga ausbilden lassen wollen, ist das Studentenvisum die richtige Wahl bei der Einreise.
Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 5 Jahre, wobei die Studiendauer von der jeweiligen indischen Lehrinstitution festgelegt wird. Beträgt der Aufenthalt mehr als 6 Monate, ist der Reisende verpflichtet, sich binnen 14 Tage bei der indischen Botschaft zu registrieren.
Das Visum ermöglicht die mehrmalige Einreise ins Land. Der Antrag muss in formloser, beglaubigter Form und in englischer Sprache vorliegen.

Studieren in Indien

Indien erkennt das deutsche Abitur an, es ist jedoch nicht zwingend notwendig. Bei geeigneter Qualifikation kann die Lehrinstitution, in Rücksprache mit der indischen Botschaft, individuell entscheiden. Die Vorlesungen werden in englischer Sprache abgehalten. Bei den akademischen Graden orientiert sich Indien an dem britischen Studienmodell. Es können die Grade Bachelor, Master und Doktor erlangt werden.

Beachten Sie:
Sollte die Einreise nach Indien aufgrund eines Austauschprogrammes erfolgen, kann das erforderliche Visum abweichen. Welches Visa benötigt wird, muss beim jeweiligen Austauschprogramm erfragt werden. Engagierte für soziale Projekte bzw. Programme benötigen oftmals ein Einreisevisum. Wirtschaftsprogramme (bspw. AIESEC) erfordern hingegen ein Geschäftsvisum oder Arbeitsvisum für Indien. Das Touristenvisum ist hier nicht ausreichend.
Jede Beantragung des Visums wird vom indischen Konsulat intern geprüft. Dieser Vorgang kann mitunter mehrere Monate dauern, beantragen Sie ihr Visum also rechtzeitig!

Zusätzliche Voraussetzungen für das Studentenvisum

Welche generellen Anforderungen für den Visumantrag gelten, können Sie unter der Rubrik Was benötige ich für ein Visum? nachlesen.

  • ​ein in Deutschland durchgeführter HIV Test
  • Bestätigungsschreiben der Bildungsinstitution inkl. Dauer des Aufenthalts (Bildungsinstitution muss staatlich anerkannt sein)
  • Finanzierungsnachweis der Studiengebühren und Lebenshaltungskosten
  • ​Antragsteller unter 18 Jahren benötigen die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten, sowie deren Kopie vom Personalausweis bzw. Reisepass und eine Bürgschaftserklärung
  • ​Geburtsurkunde
  • gültige Kontoverbindung für den Einzug der Gebühren

Das indische Konsulat behält sich das Recht vor, in bestimmten Fällen weitere Unterlagen einzufordern.

Kosten des Visums

Für deutsche Staatsangehörige ergibt sich die Summe von 105,50 € aus:
  • 90,00 € Konsulatsgebühren
  • 13,50 € Dienstleistungsgebühren
  • 2,00 € Konsulatszuschlag

Kann kein Wohnsitznachweis erbracht werden (mindestens 12 Monate), fällt eine zusätzliche Gebühr für EU Staatsbürger in Höhe von 17,00 € an.
Bei nicht EU-Bürgern steigt die Gebühr um 10,00 € auf 27,00 €. Generell gilt, dass sich die Bearbeitungszeit um mindestens 5 Werktage verzögert.

Für Angehörige anderer Staaten ergeben sich folgende Kosten:

EU Staatsbürger: 122,50 €
  • 90,00 € Konsulatsgebühren
  • 17,00 € Zusatzgebühren
  • 13,50 € Dienstleistungsgebühren
  • 2,00 € Konsulatszuschlag

Schweizer Staatsbürger: 180,05 CHF

  • 140,00 CHF Visumgebühr
  • 40,05 CHF Bearbeitungsgebühr
US Staatsbürger: 132,50 €
  • 90,00 € Konsulatsgebühren
  • 27,00 € Zusatzgebühren
  • 13,50 € Dienstleistungsgebühren
  • 2,00 € Konsulatszuschlag

Es ist eine Meldebescheinigung bei der Beantragung vorzulegen. Diese muss beinhalten, dass Sie bereits länger als 12 Monate einen Wohnsitz in Deutschland besitzen. Liegt die Bescheinigung nicht vor, muss dies der Antragssteller über das "Zusatzformular für nicht deutsche Staatsangehörige" und dem Antrag für das Studentenvisum beilegen. Dadurch verlängert sich jedoch die Bearbeitungszeit um ca. 3 Werktage.


Transitvisum Indien (Transit Visa)

Das Transitvisum ist relevant, wenn die Republik Indien auf der Reise zum Zielort lediglich durchquert wird. Dennoch ist es möglich, mit diesem Visum Kurztrips in das Landesinnere zu unternehmen und so die indische Lebensweise und Kultur näher kennen zu lernen.
Beachten Sie jedoch, das es nur die einmalige Einreise ins Land ermöglicht.

Wie lange ist das Visum gültig?

Das Transitvisum ist bis zu 15 Tage nach der Ausstellung gültig. Die Aufenthaltsdauer beträgt maximal 3 Tage. Sollte die Reise länger dauern, wird das Touristenvisum für Indien benötigt. Die Beantragung muss vor Reiseantritt erfolgen, an den indischen Grenzen ist dies nicht möglich.

Zusätzliche Anforderungen für das Visum

  • Nachweis der Durchreise durch Kopien der Flug- bzw. Bahntickets

Nicht erforderlich, wenn die Reise binnen 24 Stunden fortgesetzt wird und die Transitzone nicht verlassen wird.
Menschen mit indischem Ursprung müssen das „Surrender Certificate“ ausfüllen und dem Antrag beifügen. Bei Ausbürgerungen gelten folgende Regelungen:

  • Ausbürgerung vor dem 01.08.2005: kein Surrender Certificate erforderlich
  • Ausbürgerung zwischen dem 01.08.2005 – 31.05.2010
    • ​kein Surrender Ceritficate erforderlich
    • Erhebung von Zusatzgebühren in Höhe von 12,00 €
  • ​Ausbürgerung ab dem 31.05.2010
    • ​Surrender Certificate benötigt
    • Erhebung von Zusatzkosten in Höhe von 130,50 €

Kosten des Transitvisum

Deutsche Staatsangehörige zahlen 40,50 €:
  • 25,00 € Konsulatsgebühren
  • 13,50 € Dienstleistergebühren
  • 2,00 € Konsulatszuschlag

Die Kosten für Angehörige anderer Staaten sind wie folgt:

EU Staatsbürger: 57,50 €
  • 25,00 € Konsulatsgebühren
  • 17,00 € Zusatzgebühren
  • 13,50 € Dienstleistergebühren
  • 2,00 € Konsulatszuschlag

Schweizer Staatsbürger: 85,05 CHF

  • 45,00 CHF Visumgebühr
  • 40,05 CHF Bearbeitungsgebühr
US Staatsbürger: 67,50€
  • 25,00 € Konsulatsgebühren
  • 27,00 € Zusatzgebühren
  • ​13,50 € Dienstleistergebühren
  • 2,00 € Konsulatszuschlag

Es ist zudem eine Meldebescheinigung bei Visumbeantragung vorzulegen. Liegt die Bescheinigung nicht vor, muss der Antragssteller das "Zusatzformular für nicht deutsche Staatsangehörige" ausfüllen und dem Antrag für das Transitvisum beilegen (Verlängerung der Bearbeitungszeit um ca. 3 Werktage). Die Meldebescheinigung muss beinhalten, dass Sie bereits länger als 12 Monate einen Wohnsitz in Deutschland haben.

Einreisevisum Indien (Entry Visa)

  • für Familienangehörige oder besondere Anlässe
  • abhängig vom Zweck
  • individuelle Prüfung und Gültigkeit

Neben den oben genannten Arten gibt es noch speziellere Arten, wie zum Beispiel:

  • Forschungsvisum
  • Journalistenvisum
  • Konferenzvisum
  • Medical Visa
  • Projektvisum

Alle haben gemein, dass der Reisende mit einer offiziellen Aufgabe nach Indien reist. Es sind Nachweise wie bspw. Entsendungsschreiben oder Einladungen vorzulegen.
Unabhängig von des gewählten Visum gilt:
Prüfen Sie vorab die Vollständigkeit der Unterlagen! Gerade auf dem postalischen Weg kann es zu einem zeitlichen Engpass kommen. Unvollständige Unterlagen können zu einer Neubeantragungs-Sperre von drei Monaten führen.

Was benötige ich für das Indien Visum?


Die Voraussetzungen können für deutsche Staatsangehörige sich je nach Art des Visums unterscheiden. Sie ähneln im Großen und Ganzen denen anderer Länder.

  • erfolgreiche Onlineregistrierung beim indischen Konsulat
  • gültiger Reisepass (mindestens sechs Monate gültig) mit mindestens 2 freien Seiten
  • Passfoto mit den folgenden Eigenschaften (zweifach beizufügen, nicht einkleben!):
    • es muss aktuell sein (max. 1 Jahr alt)
    • Dateigröße: zwischen 10KB und 1MB (e-TV)
    • Auflösung: mindestens 350 x 350 Pixel (e-TV)
    • Maße: 5 cm x 5 cm
    • heller Hintergrund
  • Scan der ersten Seite des Reisepasses im PDF-Format
    • Dateigröße: zwischen 10KB und 300KB
    • Wichtig: Die personenbezogenen Daten müssen gut erkennbar sein!
  • Kontaktperson bzw. Hotel in Indien (Adresse inkl. Telefonnummer)
  • Kontaktperson im Heimatland, bspw. Eltern oder Ehepartner (Anschrift und Telefonnummer)
  • Kreditkarte (Mastercard oder Visacard)


            Für in Deutschland lebende Ausländer und EU-Bürger gelten zusätzliche Einreisebestimmungen. Der Antragssteller benötigt eine unbefristete bzw. eine Aufenthaltsgenehmigung, die noch mindestens sechs Monate gültig ist. Diese kann im Pass eingetragen, oder als Kopie bzw. Karte dem Visumantrag beigefügt werden. EU-Bürger legen dem Visumantrag eine gültige Meldebescheinigung bei. Hierbei ist wichtig, dass diese nicht älter als sechs Monate sein darf. Alle nicht-deutschen Staatsbürger müssen zudem seit mindestens zwei Jahren in Deutschland leben. Ein entsprechender Nachweis (Meldebestätigung) ist dem Visumantrag beizufügen.

            Indien Visum für Österreich


            Für Antragssteller aus Österreich unterscheidet sich die Visumbeantragung in einigen Punkten.
            So müssen alle Antragssteller zwischen 12 Jahren und 70 Jahren ihre Fingerabrücke beim Konsularprovider in Wien abgeben. Diese Abgabe ist unabhängig von der gewählten Visum Kategorie und muss persönlich, sowie nach vorheriger Terminabsprache erfolgen. Gespeichert werden die Fingerabdrücke für 5 Jahre. Der Reisepass muss im Original eingesendet werden. Eine Kopie ist nicht ausreichend, da das Visum direkt im Reisepass auf zwei gegenüberliegenden Seiten eingetragen wird. Versenden Sie ihren Reisepass also unbedingt mit einer sicheren Versandmethode (bspw. Einschreiben oder Kurier)!

            Die Abwicklung der Visumbeauftragung übernimmt der offizielle Partner der indischen Botschaft in Österreich, die BLS International Visa Services Austria. Das Antragsformular ist online unter https://indianvisaonline.gov.in/visa auszufüllen und in doppelter Ausführung bei BLS abzugeben. Es müssen alle Fragen, sowie Felder in englischer Sprache ausgefüllt werden. Nicht relevante Felder werden mit einem "NA" ausgefüllt. Vermeiden Sie Umlaute, sowie Sonderzeichen und geben Sie Datumsangaben im Format tt/mm/yyyy an. Der Ausdruck muss auf zwei separaten Seiten erfolgen – ein beidseitiger Druck (duplex) wird nicht akzeptiert. Vergessen Sie nicht, unter dem Passfoto, sowie am Ende vom Antragssteller zu unterschreiben. Die Unterschrift muss mit der im Reisepass hinterlegten Unterschrift übereinstimmen.

            Indien Visum für die Schweiz

            Für die Einreise nach Indien gelten für Reisende aus der Schweiz im Großen und Ganzen die gleichen Bestimmungen wie anderen EU Länder.
            Reisende aus der Schweiz benötigen für einen Aufenthalt von unter einem Jahr keine besonderen Impfungen bzw. Tests. Ein AIDS-Test ist für Menschen zwischen 18 Jahren bis 70 Jahren, die sich länger als ein Jahr in Indien aufhalten wollen, zwingend erforderlich. Sollten Sie während Ihres Aufenthaltes in Indien in Regionen reisen bzw. durch Regionen reisen, die mit Gelbfieber infiziert sind, ist eine vorherige Gelbfieberimpfung Pflicht! Behalten Sie die Bescheinigung bei der Einreise in die Schweiz griffbereit, die Schweizer Behörden sind dazu angehalten Kontrollen durchzuführen.
            Die Bearbeitungszeit der Visaanträge ist je nach Antragungsort unterschiedlich. Eine same day Bearbeitung gibt es für die Schweiz nicht mehr (dasselbe gilt für Österreich). Auf postalischem Weg dauert die Bearbeitung eines Touristenvisums für 6 Monate ungefähr 5-7 Werktage (zzgl. Postweg). Für ein 12monatiges Touristenvisum müssen Sie 7-10 Arbeitstage (zzgl. Postweg) einplanen.
            Die Gebühren der einzelnen Visa in Schweizer Franken (CHF) sind bei den Visaarten mit aufgeführt. Die Gesamtkosten setzen sich aus den Visumsgebühren und Bearbeitungs- bzw. Konsulatsgebühren in Höhe von 40,05 CHF zusammen.
            In den Bearbeitungsgebühren ist folgendes enthalten:

            • 2,00 CHF Konsulatsgebühr
            • 2,50 CHF für SMS bzw. E-Mail Benachrichtigung
            • 3,75 CHF Bankgebühren
            • 6,80 CHF Pauschale pro Visum
            • 25,00 CHF Versand

            Wo kann ich ein Indien Visum beantragen?

            Das elektronische Tourist Visa kann online beantragt werden. Die Webadressen sind unter dem Punkt „Welche Visa Arten gibt es?“ aufgelistet. Die indische Botschaft selbst stellt keine Visa aus. In Deutschland haben sich zwei große Visumprovider, die International Visa Services Europe GmbH und Indo German  Consultancy Services durchgesetzt. Über Bearbeitungsstatus kann sich zudem auf https://indianvisaonline.gov informiert werden. 
            Welcher Dienstleister verantwortlich ist, richtet sich nach dem Wohnort des Antragstellers.

            Visum für Indien beantragen

            • 100% papierloser, elektronischer Prozess
            • Zahlung via Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal
            • Verfolgen Sie den Status der Bearbeitung online in Echtzeit

            Es ergeben sich folgende Zuständigkeiten:​

            Bayern und Baden-Württemberg

            Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

            Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

            • Indo German Consultancy Services
            • Bettinastr. 62
            • 60325 Frankfurt am Main
            • Tel: +49 69 74 22 20 0
            • Web: www.igcsvisa.de

            Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein

            • Indo German Consultancy Services
            • Mundsburger Damm 6
            • 22087 Hamburg
            • Tel: +49 40 2880560
            • Web: www.igcsvisa.de

            Österreich

            Schweiz

            Französische Schweiz

            Einreise mit Kindern

            Seit Juni 2012 reicht es nicht mehr aus, im elterlichen Reisepass eine Eintragung vornehmen zu lassen. Nur mit einem eigenen gültigen Reisepass (bspw. Kinderreisepass) und Indien Visum können Kinder in die Republik Indien einreisen. Auch hier gilt, dass mindestens zwei freie Seiten, sowie ein Passbild mit den Maßen 5 cm x 5 cm vorhanden sein müssen. Die sonstigen Visumsbestimmen ( bspw. mehrmalige Einreise ) gelten sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene.

            Sicherheitslage

            Im Jahr 2016 ist die Sicherheitslage in Indien aufgrund zahlreicher und schwerer Anschläge stark angespannt. Deutsche Staatsangehörige werden durch das Auswärtige Amt aufgefordert besondere Wachsamkeit walten zu lassen. Speziell bei größeren Menschenmengen (wie bspw. auf den Märkten, öffentlichen Plätzen und bei Regierungsgebäuden). Festlichkeiten zu religiösen Feiertagen sollten derzeit gemieden werden. In Anbetracht der letzten Anschläge ist bedauernd festzustellen, dass der Tourismus immer mehr ins Visier gerät.
            In den touristisch erschlossenen Gebieten Indiens (bspw. Neu Delhi) ist die Kriminalitätsrate gering. Halten Sie Ihre Wertsachen dennoch eng am Körper, um das Risiko weiter zu senken. Achten Sie auf Trickbetrüger, die es gerade in Neu Delhi und weiteren indischen (Touristen-) Städten mit besonders preiswerten Reisen und Schmuck/Kleidung auf ahnungslose Touristen abgesehen haben. Die als "staatlich anerkannt" ausgegebenen Büros und Geschäfte sind mit Vorsicht zu genießen. Bleiben Sie wachsam und lassen Sie sich nichts aufdrängen. Sollte ein Verkäufer zu aufdringlich werden, hilft die lokale Polizei. Deutsche Staatsangehörige gelangen immer öfter in den Fokus solcherTrickbetrüger.

            Für weitere und tagesaktuelle Informationen besuchen Sie die Seite des Auswärtigen Amts.